Willi Wasser

Pumpen sind keine Raketenwissenschaft.

Wir unterstützen Sie bei der Planung und Auswahl und verhindern, dass Sie beim Einbau Geld verbrennen.

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Jürgen Neumann
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Druckerhöhungsanlagen. Über 130 Modelle für stabilen Wasserdruck.

Vom Einfamilienhaus übers Stadtviertel bis zur Industrieanlage – wenn der Leitungsdruck nicht reicht, liefert eine Druckerhöhungsanlage zuverlässig nach. Einzel, Doppel oder Dreifach – drehzahlgeregelt, trinkwasserzugelassen, sofort lieferbar.

132 Anlagen
Einzel Einfamilienhaus
Doppel Gebäudetechnik
Dreifach Gebäudetechnik & Industrie

Druckerhöhungsanlagen

Wenn der Wasserdruck nicht reicht – ob im Dachgeschoss, in der Gewerbeeinheit oder im sechsten Stock – brauchen Sie eine Druckerhöhungsanlage. Moderne Anlagen mit Frequenzumrichter regeln stufenlos, sparen bis zu 50 % Strom und arbeiten flüsterleise.

Von der kompakten CPN für den Hausgebrauch bis zur dreifach-redundanten ZPV III für Hotels und Industrie. Edelstahl-Hydraulik, wassergekühlte Motoren, trinkwasserzertifiziert nach DIN 1988-500. Wir beraten herstellerunabhängig.

Druckerhöhungsanlagen

Beispiele

EINZEL · EINSTEIGER

Zehnder CPN 15-5
Speedcontrol Basic

Zehnder CPN
ab 1.586 €
DETAILS
EINZEL · EDELSTAHL

Ebara ETEC
EVMS-E 10-2

Ebara ETEC
ab 4.435 €
DETAILS
DOPPEL · REDUNDANT

Zehnder DPA CPN 15-5
Doppelanlage

Zehnder DPA Doppel
ab 3.540 €
DETAILS
DREIFACH · INDUSTRIE

Zehnder ZPV III-4-2
Dreifachanlage

Zehnder ZPV III
ab 12.316 €
DETAILS
Alle 132 Druckerhöhungsanlagen

Inverter-Technik: Warum drehzahlgeregelt?

Alte Druckschalter-Anlagen schalten bei 2 bar ein und bei 4 bar aus – der Strahl wird mal stärker, mal schwächer. Inverter-Anlagen regeln stufenlos: ein Sensor misst den Druck, die Pumpe passt die Drehzahl in Echtzeit an. Konstanter Sollwert, bis zu 50 % weniger Stromverbrauch.

Einzel, Doppel oder Dreifach?

Einzelanlage (CPN/ZPV I): Einfamilienhaus, kleine Gewerbeeinheit. Kompakt, günstig, für den Standardbedarf.
Doppelanlage (DPA/ZPV II): Wohnanlagen, Bürogebäude. Zwei Pumpen im Wechselbetrieb – eine läuft, eine steht als Redundanz bereit.
Dreifachanlage (ZPV III): Hotels, Kliniken, Industrie. Maximale Ausfallsicherheit und Spitzenlast-Abdeckung.

Trinkwasser: DIN 1988-500

Druckerhöhungsanlagen greifen in die Trinkwasserinstallation ein. Vordrucküberwachung, Edelstahl-Hydraulik und hygienekonforme Materialien sind Pflicht. Alle Anlagen in unserem Shop erfüllen die Anforderungen.

1. Das Phänomen: Warum reicht der Stadtdruck nicht mehr?

Früher reichte ein einfacher Wasseranschluss völlig aus. Doch unsere Ansprüche haben sich gewandelt. Wo früher ein Standard-Duschkopf mit 8 Litern pro Minute plätscherte, hängen heute Regenduschen, die 20 bis 30 Liter pro Minute fordern.

Die physikalische Bremse:
Jeder Meter, den das Wasser nach oben steigen muss, kostet Kraft. Exakt 0,1 bar pro Meter Höhenunterschied. Wenn Ihr Haus also drei Stockwerke hat und das Bad im Dachgeschoss liegt, sind allein durch die Schwerkraft schon 1 bar „weg“. Hinzu kommen die Reibungsverluste:

Der Hausanschlussfilter: Ein verschmutzter Rückspülfilter kann bereits 0,5 bar schlucken.

Verkalkte Leitungen: In Altbauten verengen Kalkablagerungen den Querschnitt, was den Fließdruck bei Entnahme massiv einbrechen lässt.

Gleichzeitigkeit: Das ist der Endgegner. Wenn im Erdgeschoss die Spülmaschine läuft und gleichzeitig im ersten Stock jemand die Toilette betätigt, bricht der Druck im Dachgeschoss komplett zusammen.

2. Die Technik im Privathaus: Inverter ist Pflicht

Im gewerblichen Bereich sind riesige Kaskadenanlagen üblich. Im Privathaus brauchen wir eine kompakte, flüsterleise Lösung. Die wichtigste Entscheidung ist hier der Frequenzumrichter (Inverter).

Warum kein einfacher Druckschalter?
Alte Anlagen schalteten bei 2 bar ein und bei 4 bar aus. Das Ergebnis: Beim Duschen wurde der Strahl mal stärker, mal schwächer – ein unzumutbarer Zustand.

Die moderne DEA arbeitet drehzahlgeregelt. Ein Sensor misst 4.000 Mal pro Sekunde den Druck. Öffnen Sie den Hahn nur ein bisschen, flüstert die Pumpe mit minimaler Drehzahl. Reißen Sie die Regendusche auf, jagt der Inverter die Drehzahl hoch, um den Druck exakt auf dem Sollwert (z.B. konstant 3,5 bar) zu halten. Das ist Komfort, den man spürt.

3. Was Sie im Privathaus unbedingt beachten müssen

Eine DEA ist ein Eingriff in ein sensibles Ökosystem. Es gibt drei kritische Punkte, die über Erfolg oder Desaster entscheiden:

A. Die DIN 1988-500 und die Trinkwasserhygiene

Wasser ist ein Lebensmittel. Eine Druckerhöhungsanlage darf das Wasser im System nicht erwärmen oder stagnieren lassen.

Legionellenschutz: Die Anlage muss so konstruiert sein, dass das gesamte Wasservolumen regelmäßig ausgetauscht wird.

Vordruck: Sie dürfen das städtische Netz nicht „leerlutsch­en“. Wenn die DEA mehr Wasser ziehen will, als die Stadt liefert, entsteht im schlimmsten Fall ein Vakuum in der Zuleitung, das Schmutzwasser von außen einsaugen könnte. Deshalb verfügen Profi-Anlagen über eine Vordrucküberwachung.

B. Die Geräuschemission

In einem Privathaus ist die Akustik entscheidend. Eine DEA, die nachts anspringt, weil jemand ein Glas Wasser holt, darf nicht das ganze Haus wecken.

Wassergekühlte Motoren: Hochwertige Pumpen nutzen das durchströmende Wasser zur Kühlung. Das macht Lüfter überflüssig und reduziert die Geräuschkulisse auf das Niveau einer modernen Spülmaschine.

Schwingungsdämpfer: Die Anlage muss vom Rohrsystem entkoppelt sein (Flexschläuche), damit sich der Körperschall nicht über die Wände in die Schlafzimmer überträgt.

C. Der Membrandruckbehälter: Der Stoßdämpfer

Auch eine frequenzgeregelte Anlage braucht einen kleinen Puffer (ca. 8–12 Liter). Dieser verhindert, dass die Pumpe bei jedem Tropfen (z.B. ein undichter Spülkasten) sofort anspringt. Das spart Strom und schont die Mechanik.

4. Der Einbau: Direkt vs. Indirekt

Im Privathaus gibt es zwei Anschlussarten:

Direkter Anschluss: Die Pumpe sitzt direkt in der Zuleitung hinter dem Wasserzähler. Das ist platzsparend, erfordert aber eine Freigabe des Versorgers und einen stabilen Netzdruck.

Indirekter Anschluss (mit Vorbehälter): Hier pumpt die Stadt das Wasser erst in einen drucklosen Behälter, aus dem sich die DEA bedient. Das ist die sicherste Methode bei sehr schwankendem Stadtdruck oder bei Anlagen, die sehr viel Wasser auf einmal benötigen.

5. Kosten-Nutzen-Check: Lohnt sich das?

Eine professionelle DEA für ein Einfamilienhaus kostet inklusive Installation zwischen 1.500 und 3.000 Euro.

Der Benefit: Sie schützen Ihre Armaturen vor Druckschlägen, genießen maximalen Duschkomfort und steigern den Wert Ihrer Immobilie.

Der Risiko-Faktor: Wer eine billige Baumarkt-Pumpe ohne Inverter verbaut, riskiert durch Druckschläge Rohrbrüche in alten Leitungen. Das spart am falschen Ende.

Druckverlust-Rechner

Darcy-Weisbach · PE-Rohrleitung
Gesamtförderhöhe
Richtwert ohne Gewähr – individuelle Prüfung empfohlen

Abwasser-Rechner

Qww = K × √(ΣDU) · DIN EN 12056-2
Schmutzwasserabfluss Qww
Richtwert ohne Gewähr – individuelle Prüfung empfohlen

Regenwasser-Rechner

Q = r × C × A / 10 000
Regenwasserabfluss
Richtwert ohne Gewähr – individuelle Prüfung empfohlen
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