Hebeanlagen für den Außenbereich.
Wenn das Abwasser nicht im freien Gefälle zum Kanal fließen kann, brauchen Sie eine Pumpstation im Erdreich. Kunststoff-Komplettsystem oder Betonschacht-Ausstattung – wir liefern beides.
Kunststoff oder Beton?
Zwei Wege, ein trockenes Ergebnis.

LKT Vario Basic – komplette Schmutzwasser Pumpstation -mit LKT oder KSB Ama Porter und Schwimmerschalter

Zehnder FPS Basis 1200 – kompl. Schmutzwasser-Pumpstation – ZPG 50.1 WA – 230V

LKT Vario Basic – komplette Schmutzwasser Pumpstation -mit LKT 600 oder KSB Ama Porter

Zehnder FPS-KD 1600 – kompl. Schmutzwasser-Doppel-Pumpstation – ZPG 50.1 400V
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Betonschacht: Ausstattung oder Komplettpaket.
Große Durchmesser, hohe Einlauftiefen, befahrbare Flächen – wo Kunststoff an seine Grenzen kommt. Fertige Betonschächte mit Ausstattung oder Pumpen, Steuerung und Armaturen einzeln für Ihren vorhandenen Schacht.
Beratung anfordernHebeanlagen für den Außenbereich – wenn der Keller keine Option ist
Nicht immer ist im Haus genug Platz für eine Hebeanlage – oder es gibt bauliche Gründe, die Technik nach draußen zu verlegen. Hebeanlagen im Erdeinbau sind eine bewährte Lösung, die seit Jahrzehnten zuverlässig funktioniert. Aber es gibt ein paar Dinge, die du wissen solltest, bevor du losbuddelst.
Kunststoff oder Beton – die Gretchenfrage
Bei Hebeanlagen im Außenbereich hast du grundsätzlich zwei Optionen: Kunststoffschacht oder Betonschacht. Kunststoffschächte (meist aus PE oder GFK) sind leichter, schneller eingebaut und wartungsfreundlicher. HOMA, KSB und Grundfos bieten komplette Kunststoff-Pumpstationen, die als fertige Einheit geliefert werden – Schacht, Pumpe, Verrohrung, alles drin. Der Nachteil: Bei hohem Grundwasserstand kann ein leerer Kunststoffschacht aufschwimmen. Dann brauchst du eine Auftriebssicherung, zum Beispiel eine Betonplatte als Ballast oder Erdanker. Betonschächte (nach DIN 4034) sind schwerer, brauchen einen Kran zum Einsetzen und kosten mehr – dafür sind sie unempfindlich gegen Auftrieb und halten quasi ewig.
Frostsicherheit und Grundwasser
Wer eine Hebeanlage im Freien plant, muss zwei Feinde im Blick haben: Frost und Grundwasser. Die Frosttiefe liegt in Deutschland je nach Region zwischen 60 und 120 cm. Deine Zulauf- und Druckleitungen müssen unterhalb dieser Frostgrenze verlegt werden, sonst friert dir im Winter alles ein. Die Schachtabdeckung sollte isoliert sein – es gibt spezielle Isolierdeckel mit Styrodur-Kern. Beim Grundwasser wird es etwas komplizierter: Liegt der Grundwasserspiegel über der Schachtsohle, drückt das Wasser von außen gegen den Schacht. Kunststoffschächte brauchen dann eine druckwasserdichte Ausführung oder die bereits erwähnte Auftriebssicherung. Lass vor dem Bau unbedingt ein Bodengutachten machen – das kostet 500 bis 800 Euro und spart dir später Tausende.
Was kommt rein in den Schacht?
Eine typische Außenhebeanlage besteht aus dem Schacht, ein oder zwei Pumpen (bei Doppelpumpstationen arbeiten sie im Wechsel), der Steuerung, Schwimmerschaltern für die Niveauregulierung und einer Rückschlagklappe in der Druckleitung. Bei Einfamilienhäusern reicht in der Regel eine Einzelpumpe – aber wenn du auf der sicheren Seite sein willst, nimm eine Doppelanlage. Die zweite Pumpe springt ein, wenn die erste ausfällt oder bei Spitzenlast. Die DIN EN 12056-4 empfiehlt bei Hebeanlagen für Gebäude mit ständiger Nutzung ohnehin eine Doppelanlage. Die Steuerung überwacht Laufzeiten, Störungen und Niveaus und gibt bei Problemen einen Alarm – per Hupe, Blinklicht oder, bei modernen Anlagen, per App aufs Handy.
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